{"id":72,"date":"2015-08-25T00:05:23","date_gmt":"2015-08-24T22:05:23","guid":{"rendered":"http:\/\/medienpraxisabend.de\/?page_id=72"},"modified":"2015-08-25T00:05:23","modified_gmt":"2015-08-24T22:05:23","slug":"stop-motion-filme","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/edublog.me\/mpa\/stationen\/stop-motion-filme\/","title":{"rendered":"Stop-Motion Filme"},"content":{"rendered":"<div class=\"alignright\">[toc]<\/div>\n<h2>Beschreibung<\/h2>\n<p>Ein Stop-Motion-Film setzt sich aus einzelnen Bildern zusammen. Bei einer schnellen Abfolge der einzelnen Bilder entsteht die Illusion einer fortlaufenden Bewegung.<br \/>\nDie Aufnahme eines Stop-Motion-Films erfordert ein Smartphone, ein Tablet (alle inkl. Kamerafunktion) oder eine ganz normale Kamera. Stop-Motion-Apps gibt es sowohl f\u00fcr das Betriebssystem Android als auch f\u00fcr iOS. F\u00fcr Audioaufnahmen wird am Laptop ggf. ein externes Mikrofon ben\u00f6tigt.<\/p>\n<h2>Ziele<\/h2>\n<ul>\n<li>Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Entstehung von (Animations-)Filmen entwickeln.<\/li>\n<li>Wie kann ich selbst einen Animationsfilm erstellen?<\/li>\n<li>Warum gehen einige Dinge im Film, aber nicht im echten Leben?<\/li>\n<li>(Technische) Rahmenbedingungen f\u00fcr einen Film (Licht, Perspektive, Idee\/Story),<\/li>\n<li>ggf. welche M\u00f6glichkeiten bieten Filmschnitt, Nachvertonung, \u2026<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Erforderliches Material<\/h2>\n<h3><span id=\"Akteure\">Akteure<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li>Legofiguren<\/li>\n<li>Pfeifenreiniger<\/li>\n<li>Schleichtiere<\/li>\n<li>Playmobil-Landschaften<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Hardware<\/h3>\n<ul>\n<li>Mehrere Tablets<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B00B43M5VY?keywords=tablet%20stativ&amp;qid=1440743805&amp;ref_=sr_1_11&amp;sr=8-11\">Tablethalterungen<\/a> (ggf. mit Stativgewinde)<\/li>\n<li>Kamerastativ(e)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.stormthecastle.com\/stop-motion-animation\/images\/animation-studio-1.jpg\">Studio<\/a> f\u00fcr den Selbstbau, ein umgebautes Kasperle-Theater w\u00fcrde es auch tun.<\/li>\n<li>Schreibtischlampe, um das Studio m\u00f6glichst gleichm\u00e4\u00dfig auszuleuchten<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Apps<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.cateater.stopmotionstudio\">Stopmotion Studio<\/a>\u00a0f\u00fcr Android<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/app\/stop-motion-studio\/id441651297?mt=8\">Stopmotion Studio<\/a>\u00a0oder\u00a0<a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/app\/istopmotion-for-ipad\/id484019696?mt=8\">iStopMotion<\/a>\u00a0f\u00fcr iOS<\/li>\n<li>es gibt noch viele weitere Apps<\/li>\n<li>Theoretisch ist es mit jeder normalen Photokamera m\u00f6glich einen Stop-Motion-Film zu erstellen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Anleitung zum Dreh eines StopMotion-Films<\/h2>\n<p>Ein StopMotion Film setzt sich aus einzelnen Bildern zusammen. Bei einer schnellen Abfolge der einzelnen Bilder entsteht die Illusion einer fortlaufenden Bewegung.<\/p>\n<p>Die Aufnahme eines Stop-Motion-Films erfordert ein Smartphone, ein Tablet (alle inkl. Kamerafunktion) oder eine Digitalkamera. Extra daf\u00fcr programmierte Stop-Motion-Apps gibt es sowohl f\u00fcr das Betriebssystem Android als auch f\u00fcr iOs. F\u00fcr Audioaufnahmen wird ggf. ein externes Mikrofon am Laptop ben\u00f6tigt. Die im Folgenden erkl\u00e4rte Durchf\u00fchrung bezieht sich auf die App \u201c<a title=\"Stop Motion Studios\" href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/app\/stop-motion-studio\/id441651297?mt=8\" target=\"_blank\">Stop Motion Studio<\/a>\u201d, die f\u00fcr iOS konzipiert wurde.\u00a0Diese kann man bei <a title=\"iTunes\" href=\"http:\/\/www.apple.com\/de\/itunes\/\" target=\"_blank\">iTunes<\/a> herunterladen.<\/p>\n<p>Nach \u00d6ffnen der App muss man zuerst ein neues Projekt anlegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><a href=\"http:\/\/gibro.de\/blogs\/medienprojekt1415\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Foto-1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-157 aligncenter\" src=\"http:\/\/gibro.de\/blogs\/medienprojekt1415\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Foto-1-300x225.png\" alt=\"Projekt anlegen\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend erscheint der Bearbeitungseditor.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gibro.de\/blogs\/medienprojekt1415\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Foto-2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-158 aligncenter\" src=\"http:\/\/gibro.de\/blogs\/medienprojekt1415\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Foto-2-300x225.png\" alt=\"Bearbeitungseditor\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcrs Erste sind nur wenige Kn\u00f6pfe wichtig, um den Film drehen zu k\u00f6nnen. Der wichtigste Knopf ist der rote Punkt, mit dem man die einzelnen Bilder fotografiert. Sobald man sein Set fertig und ein Konzept zur Umsetzung \u00fcberlegt, das Endger\u00e4t richtig eingestellt und positioniert hat (bei Tablets am besten <strong>waagerecht<\/strong>, sonst muss man den Film am Ende mit einem Programm am Laptop drehen, dies geht nicht mit der App!), kann das erste Foto gemacht werden.<\/p>\n<p>Um nun den Effekt der Bewegung zu erzeugen, muss sich das Bild ver\u00e4ndern. Das bedeutet zum Beispiel, das man eine Figur verr\u00fcckt. Dabei ist darauf zu achten, nicht zu gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen zu machen, damit der Film sp\u00e4ter fl\u00fcssiger wird. Sind alle gew\u00fcnschten Ver\u00e4nderungen gemacht, kann der rote Knopf bet\u00e4tigt werden und ein neues Bild entsteht. Nach diesem Prinzip entwickelt man seinen eigenen Film: Foto machen, Bild ver\u00e4ndern, Foto machen, usw.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"http:\/\/gibro.de\/blogs\/medienprojekt1415\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/20141128_183655.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-325\" src=\"http:\/\/gibro.de\/blogs\/medienprojekt1415\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/20141128_183655-300x225.jpg\" alt=\"Film erstellen\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n<p>An der unteren Leiste kann man seine bisher gemachten Bilder sehen. Mit dem Play-Button \u00fcber dem roten Punkt kann man seinen Film abspielen lassen. Dadurch fallen vielleicht Unstimmigkeiten (Arm auf dem Bild, zu gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen bei den Bildern) auf, die noch behoben werden k\u00f6nnen. Dazu nutzt man die eben erw\u00e4hnte Bilderleiste im unteren Teil des Bildschirms. Hier findet man auch eine weitere wichtige Funktion. Einzelne Bilder k\u00f6nnen kopiert, neu eingef\u00fcgt und gel\u00f6scht werden. Somit kann man seinen Film vor der Fertigstellung noch einmal \u00fcberpr\u00fcfen und eventuell die bereits genannten Unstimmigkeiten beseitigen. Die Pfeile mittig \u00fcber der Bilderleiste helfen zu ihrer Bedienung.<\/p>\n<p>Wenn man seinen Film nun fertiggestellt hat, kann man ihn abspeichern oder direkt in sozialen Netzwerken teilen. Dazu muss man zur\u00fcck ins Men\u00fc, in dem alle Projekte aufgef\u00fchrt sind. Zentriert unter seinem Projekt findet man den passenden Knopf. Wenn man dieses ber\u00fchrt kann man seine gew\u00fcnschte Speicherart ausw\u00e4hlen. Fertig ist der Film!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gibro.de\/blogs\/medienprojekt1415\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Foto-4.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-159 aligncenter\" src=\"http:\/\/gibro.de\/blogs\/medienprojekt1415\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Foto-4-300x225.png\" alt=\"Speichern\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n<p>Damit w\u00e4ren soweit alle zur Bedienung der App erforderlichen Kn\u00f6pfe erkl\u00e4rt. Allerdings besitzt die App noch viele weitere Funktionen, mit denen man seine Filmproduktion perfektionieren kann. Darunter z\u00e4hlen:<\/p>\n<ul>\n<li>Kamerazoom, \u00dcberlappen- &amp; Gitter-Funktion zur pr\u00e4zisen Kontrolle bei der Bildeinstellung<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzung f\u00fcr Belichtungskontrolle und Wei\u00dfabgleich<\/li>\n<li>Bildaufnahme im Zeitintervall<\/li>\n<li>Audio-Aufnahme<\/li>\n<li>Einstellbare Bildrate und Abspielmodus<\/li>\n<li>Bilder aus eigenem Fotoarchiv importieren<\/li>\n<li>Zus\u00e4tzliche Funktionen (teilweise geb\u00fchrenpflichtig): Remote Kamera, Film Effekte, Malwerkzeuge, Green Screen, Filmthemen (Filmtitel und Abspann mit verschiedenen Themen), Toneffekte einf\u00fcgen, Magischer Radierer (unerw\u00fcnschte Teile des Bildes durch Tippen l\u00f6schen)<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Hinweise<\/h2>\n<p>Wenn m\u00f6glich sollte eine WLAN zur Verf\u00fcgung stehen, so dass die Teilnehmenden die Apps direkt auf die eigenen Ger\u00e4te installieren k\u00f6nnen und dann mit diesen auch arbeiten k\u00f6nnen. Vorab unbedingt testen ob der Zugriff auf die entsprechenden Stores m\u00f6glich ist und nicht durch &#8220;Schutzfilter&#8221; blockiert wird.<\/p>\n<p>Beim erstellen von Filmen und insbesondere beim Vertonen lassen sich auch leicht Fragen rund um das Thema Urheberrecht und CC-Lizenzen thematisieren.<\/p>\n<h3>Beispielhaftes Ergebnis<\/h3>\n<p><iframe width=\"710\" height=\"399\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ABhS_NCb1Zs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[toc] Beschreibung Ein Stop-Motion-Film setzt sich aus einzelnen Bildern zusammen. Bei einer schnellen Abfolge der einzelnen Bilder entsteht die Illusion einer fortlaufenden Bewegung. Die Aufnahme eines Stop-Motion-Films erfordert ein Smartphone, ein Tablet (alle inkl. 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