Vektorrace

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Eike Paulsen und Richard Stief haben ihr Spiel als Videoumsetzung nachgereicht. Schade, dass die Verwirklichung im öffentlichen Raum nicht geklappt hat – das Video ist aber ebenfalls beeindruckend geworden.
“VektorRace” – Durchdringung von virtuellem und realem Raum

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Spiele-Minimalisierungen

Ich habe mich nach dem ersten Treffen erneut mit dem Thema Spiele- Minimalisierung beschäftigt. Mich reizt dieses Thema besonders, da ich es interessant finde, mich mit den Dingen zu beschäftigen, die ein Spiel wirklich benötigt, um als Spiel bezeichnet werden zu können. Was ist wirklich für ein Spiel relevant? Was ist nötig? Was ist irrelevant? All diese Fragen kamen mir bei diesem Thema in den Kopf.

Als Ziel machte ich es mir, einige typische Kinderspiele auszuwählen und diese anschließend zu minimalisieren.

Als erstes Spiel wählte ich das Spiel „Mikado“. Ich fand es schwierig, auszumachen, wie viele Stäbchen wirklich nötig seien, um das Spiel spielen zu können. Umso mehr Stäbe vorhanden waren, umso mehr Chancen konnten sich im Spiel entwickeln. Jedoch kamen wir in der Gruppe auf die „Lösung“, dass lediglich 2 Stäbe von Nöten waren, um das Spiel konkret durchführen zu können. Als Spielmedium wählten wir Zahnstocher, um den Schwierigkeitsgrad zu steigern und die Minimalisierung zu verstärken. Auch mit zwei Stäben war das Spiel sofort als „Mikado“ erkenn- und durchführbar.

Als zweites Spiel wählte ich mir das Spiel „memory“. Beim memory wählte ich mir 4 Karten, sodass man im Spiel immernoch die Möglichkeit hatte, zu gewinnen oder zu verlieren. Hätte ich lediglich 2 Karten gewählt, wäre derjenige, der gestartet wäre, automatisch Sieger gewesen und hätte keine Spieloption gehabt. Hätte ich drei Karten gewählt, wäre das Spiel nicht endgültig lösbar gewesen, zumindest nicht mit den üblichen memory- Regeln. Also entschied ich mich für 4 Karten. Bei der Umsetzung kam ich auf eine witzige Idee und beklebte die Rückseiten von Klopapierrollen mit Mc Donald’s Gutscheinen. Dies sollte einen Kontrast darstellen und die Kommerzialisierung und den Massenkonsum von Fast food in frage stellen.

Als drittes Spiel wählte ich mir „schwarzer Peter“. Bei diesem Spiel ist es entscheidend, am Ende nicht den schwarzen Peter in den Händen zu halten. Dazu wählte ich 7 Karten, darunter den schwarzen Peter und 3 Zahlpaar-Karten. Um das Spie so einfach wie möglich zu halten, entschied ich mich bei der Umsetzung für eine schwarz- weiß Umsetzung mit Zahlen. Bei der Durchführung des Spiels war es besonders auffällig, dass die Durchführung sehr zeitintensiv war, anders als gedacht. Jedoch kommt es auch auf die gewählten Regeln an. Wir entschieden uns dafür, dass man die Kartenpaare erst ablegen konnte, nachdem der nächste eine Karte von einem gezogen hatte, sodass einem oftmals das Pärchen wieder auseinander gezogen wurde. Jedoch machte uns das Spiel erstaunlich viel Spaß.

Als viertes Spiel ergab sich das Spiel „Welches Spiel passt nicht in diese Reihe“. Jedoch ist diese Frage nicht wirklich zu beantworten, was wiederum viele Fragen aufwirft. Somit kann man immer wieder neue Spielmechanismen entwerfen und entwickeln und gelangt immer wieder zu neuen Spielen und Spieleideen.

=)

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Schicksal – fertig!

“Schicksal” – strategisches Brettspiel für zwei Spieler

Die Regeln:

Das Spielbrett besteht aus 4 gleichgroßen Quadranten und einem “Mittelkreuz”.

Das Spiel beginnt im ersten dunkelbraunem Quadranten mit der römischen I. Die weiße und schwarze Kugel werden in die markierten Mulden gelegt. Die Spieler würfeln aus, wer Weiß sein darf (derjenige mit der höheren Augenzahl).

Der Spieler mit der weißen Kugel muss versuchen den Mittelpunkt des Spielbretts zu erreichen. Der Spieler mit der schwarzen Kugel versucht ihn daran zu hindern.

Es wird abwechselnd geworfen, Weiß fängt an. Man darf die gewürfelte Augenzahl in dem ersten Quadranten (einschließlich den beiden Kreuzarme) nach rechts, links, oben und unten gehen, aber nicht diagonal. Auch rückwärts gehen ist nicht erlaubt.

Schwarz kann Weiß rausschmeissen, aber nicht umgekehrt. Das Kreuz stellt für Weiß eine “Sicherheitszone” dar: Hier darf Weiß nicht rausgekickt, sondern nur von Schwarz blockiert werden.

Beim Gehen dürfen die Spieler sich nicht überspringen und auch der Mittelpunkt darf nicht übersprungen werden, sondern muss mit der passenden Augenzahl genau erreicht werden.

Der Würfel hat nur die Augenzahlen 1, 2, 2, 3, 3 und einen großen Kreis.

Der Kreis bedeutet “Wunder”. Würfelt einer der Spieler ein Wunder, so darf er sich die Anzahl der Schritte aussuchen, darf aber nicht mehr als 4 Schritte gehen.

Wenn der Spieler mit der weißen Kugel die Mitte erreicht hat, bekommt er zwei Goldstücke. Die Kugeln werden dann in die Ausgangsmulden gelegt und Weiß darf sein Glück erneut versuchen.

Wenn Weiß aber von Schwarz rausgeworfen wird, geht das Spiel im zweiten Quadranten weiter (hellbraun mit römisch II). Hier findet ein Rollenwechsel statt: Jetzt ist der Spieler mit der ursprünglich weißen Kugel Schwarz und der mit der schwarzen Weiß.

Der neue Spieler mit der weißen Kugel hat aber hier ein zweites Leben (römisch II). D.h. wenn er von Schwarz rausgekickt wird, hat er noch einen Versuch. Dafür bekommt er pro erreichtes Ziel nur ein Goldstück.

Sind die zwei Leben verbraucht, geht das Spiel im dritten Quadranten weiter. Hier findet wieder der Rollentausch statt und Weiß hat zwei Leben. Im vierten Quadranten gibt es wieder nur ein Leben (römisch I).

Sobald Weiß aus dem letzten Quadranten gekickt ist, ist das Spiel beendet und jeder Spieler zählt seine gesammelten Goldstücke. Der Spieler mit der höheren Anzahl gewinnt.

Das Spiel stellt eine Kombination aus einem Glücks- und Strategiespiel dar.

Für Weiß steht das Ziel von Anfang an fest, es muss die Mitte erreichen (es ist sein Schicksal). Welche Wege Weiß aber dabei geht und auf welche Hindernisse es stößt, wird von zahlreichen anderen Faktoren beeinflusst, mitunter dem Glück aufgrund des Werfens des Würfels.

Durch den Rollentausch in jedem Quadranten darf jeder Spieler auch die Gegenposition ausprobieren. Dabei hat jeder einmal nur ein Leben und einmal zwei Leben. Jeder hat also die gleichen Gewinnvoraussetzungen.

Glück, Schicksal und taktisch kluge Überlegungen entscheiden den Ausgang des Spiels.

Zum theoretischen Hintergrund des Spiels:

Der erste Quadrant stellt das die Realität dar, in der ein Missstand vorherrscht (dunkelbraunes Feld). Weiß versucht hier sein Ziel zu erreichen, hat aber nur ein Leben, es ist also besonders schwer hier zu bestehen. Dafür wird das Meistern mit zwei Golstücken belohnt.

Der zweite und dritte Quadrant stellen das Spiel dar. Hier gibt es daher zwei Leben, aber auch nur ein Goldstück für das Erreichen des Ziels. Weiß probiert im Spiel dabei beide Positionen aus: Die urprüngliche aus der Realität und die Gegnerposition (Schwarz).

Der vierte Quadrant (hellbraun) ist wieder die Realität, bzw. kann als Zukunftsvision aufgefasst werden. Weiß hat im Spiel beide Rollen durchlebt und erreicht im vierten Quadranten den gewünschten Status. Der Missstand in der Realität ist behoben.

Die Idee zum Spiel ist unter anderem angeregt durch Brian Sutton-Smiths “Die Dialektik des Spiels” (1978). Er schreibt:

“Spiele sind dazu da, Konflikte umformbar zu machen. Sie sozialisieren nicht nur, indem sie abbilden; sie sozialisieren durch Abbilden und Umkehren (mirroring and inverting). Sie sind sowohl radikal als auch konservativ.”

Wey-Han Tan formuliert zum theoretischen Hintergrund des Spiel:

“In Sutton-Smiths drittem Kapitel (S.65-96) “Die Funktion des Spiels” wird das Spiel in Bezug zur gegebenen Wirklichkeit sowohl als affirmativ-imitierende Vorbereitung darauf, als auch als innovativ-subversive Umformung durch die Spieler dargestellt. Schließlich kann die Rückübertragung in die bzw. die adaptive Umdeutung der Wirklichkeit erfolgen.
Der Spielplan hat mit vier Spielfeldern aus diesem Dreischritt (Wirklichkeit-Imitation-Adaption-Wirklichkeit) einen Viererschritt (ich interpretiere hier: gesellschaftliche Konformität – Imitation – Adaption – persönliche Umdeutung – gesellschaftliche Umdeutung) gemacht und eine ruhende, ‘sichere’ Mitte eingeführt, die theoretisch ihre Entsprechung sucht.”

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Kleine Galerie der Spiele, Spieler, Spieldesigner…

Vielen Dank an Olga für die schönen Fotos!

Falls sich jemand fragt, was hier auf den Bildern denn vorgestellt und gespielt wird: Eine Zusammenfassung aller Spiele gibt es in diesem Blogpost.

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“World of activity”

Das Spiel „World of activity“ ist für Kinder im Alter von 6 -12 Jahren konzipiert und kann von 4 bis 8 Spielern gespielt werden. Das Spielbrett stellt eine Weltkarte mit Spielfeldern drei verschiedener Farben (grün, blau, gelb) dar, auf der die Spielfiguren mittels Würfeln bewegt werden können. Der Spielfeldfarbe grün ist der Themenkomplex „Aktivität“ zugeordnet, während blau den Bereich „Wissen“ und Gelb ein sog. „Joker-Feld“ oder Noch-Mal-Würfeln“ bezeichnet. Der Bereich „Aktivität“ enthält die fünf Disziplinen: Pantomime, Kneten, Schnüre legen, Urwaldgeschrei und Malen, „Wissen“ steht für Stadt, Land, Wort, Essen und Pflanze.

Beginn des Spiels: Das Spiel wird in Teams zu zwei oder drei Spielern gespielt. Zu Beginn erhält jeder Spieler 5 Aktivitätskarten und 5 Wissenskarten. Jeder Spieler wählt eine Spielfigur seiner Wahl und platziert sie auf einem Feld der Weltkarte, das mit einem Haus gekennzeichnet ist. Jeder Spieler würfelt mit zwei Würfeln, der Spieler mit der höchsten Augenzahl beginnt. Beim gelben Feld kann man entweder noch mal würfeln oder sich eine beliebige Karte aussuchen die man gerne ausführen möchte

Ziel des Spiels: Gewonnen hat der Spieler, der zuerst alle seine Aktivitäts- und Wissenskarten abgegeben hat.

Spielverlauf: Kommt ein Spieler auf ein grünes Feld, kann derjenige sich eine von den 5 Aktivitätskarten aussuchen und folgende Disziplin ausführen. Seine Teamspieler müssen jetzt erraten was derjenige vorführt, respektiv malt, knetet oder legt.  Kommt ein Spieler auf ein blaues Feld muss man je nach Auswahl eine Stadt, ein  Land, ein Wort, ein Nationalgericht oder  eine Pflanze aus dem jeweiligen Kontinent nennen. Beim gelben Feld kann man entweder nochmal würfeln oder sich eine beliebige Karte aussuchen die man gerne ausführen möchte. Weiterlesen

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Ziel des Spiels…

„…und dann gibt’s bei Wey Han Tan einen Block Spiel als Medium.“

Ja das hörte sich gut an. Spiele in Verbindung mit Kunst- und Medienpädagogik; das passt. Und Kinder spielen ja auch gerne. Ach, und ich ja auch… Also rein da.

Die Einführungsveranstaltung hat mir sehr gefallen. Deine Begeisterung und Liebe zum Thema Spiele war ansteckend und durch den guten theoretischen Background war ich schnell im Thema drin.
Jetzt, nach baldigem Abschluss des Seminars kann ich sagen, dass meine Erwartungen erfüllt wurden. Obwohl das Seminar alles Andere als dem herkömmlichen Ablaufschema einer universitären Veranstaltung entsprach. Ein Problem lag sicherlich an der großen räumlichen Distanz von Dozent und Studierenden. Das lies sich zwar mit Hilfe der aktuellen Medien wie E-Mail, Skype und diesem Blog durchaus bewerkstelligen, die durchgängige Produktivität und Korrespondenz waren dadurch, meiner Meinung nach, doch etwas kompliziert.
Dennoch hat mir die Veranstaltung sehr gut gefallen und mich auch in meinem Denken weiter gebracht.
Begeistert hat mich besonders die Abschlusssitzung, deren sehr angenehme Atmosphäre und die vielen tollen Spiele die entwickelt wurden, was zeigt, dass Entfernung und leichte Unstetigkeiten im Ablauf zwar schwierig, aber kein Hindernis für Kommunikation, Planung und gute Ergebnisse sind. Die kleinen Fehler und Ablaufschwierigkeiten sind dadurch auch eher als gering zu bewerten.

Danke für das Seminar, deine Mühe und den schönen Input.

Richard

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Feedback zum Seminarverlauf

Erst einmal vielen Dank für ein interessantes Seminar mit hochsympathischen Menschen und eindrucksvollen Projektkonzepten – ich hoffe, ihr bleibt bei der Sache und behaltet etwas Spiel(design)erisches in eurer künstlerischen Arbeit.
Danke ebenfalls an das mündliche Feedback in der Blockseminar-Runde und an Darjas, Melanies und Eikes schriftliche Rückmeldung! Weiterlesen

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Rezept: Schokoladen-Brownies

Zum Abschluß was Süßes: Das nachgefragte Brownie-Rezept vom Blockseminar. Danke für euer umfangreiches Knabber- und Kuchenangebot!

Brownie-Rezept für ca. 8 Personen
(ca. 100 g Brownie pro Person)

Brownies sind dichte, hochkalorische, sehr schokoladig-süße, weiche (“chewy”) US-amerikanische Gebäcke, irgendwo zwischen Kuchen, Keks und Kaubonbon und eignen sich, da man sie gut aus der Hand essen kann, gut für (Rollen)Spielrunden. Weiterlesen

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Blockseminar am 13.01.2012 – Die Spiele

An diesem Freitag fand das abschließende Blockseminar von “Nach den Regeln der Kunst: Spiel als Medium” statt. Die Spielprojekte sollten dabei vorgestellt, probegespielt und konstruktiv bewertet werden; das Ausstellungskonzept im Rahmen von “What’s Next? Kunst nach der Krise” wurde grob angesprochen; und es wurde ein generelles Feedback zum Seminar gegeben.

Es gab eine erstaunliche Bandbreite an Spielen! Dies galt sowohl für die Quellen der Inspiration als auch für die Form der Umsetzung. Als Oberthema war ursprünglich, entsprechend dem Seminartitel, die Erstellung von Spielen als Medien der Spielhandlung gedacht, d.h. ‘Mediumdesign’ im Sinne der Eröffnung eines Möglichkeits- und Entscheidungsraums für Spieler. Weiterlesen

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Feedback zum Seminar

Okay, dann fange ich mal die virtuelle Feedback-Runde an!

Das Seminar fand ich insgesamt sehr interessant und anregend. Es hat mir viele Denkanstöße gegeben und für mich bisher eher unbekannte oder wenig behandelte Themenbereiche eröffnet. Ich hatte gar nicht daran gedacht, wieviel Kunst und Mathematik in Spielen steckt und wieviele Spieldesignaspekte in der Kunst und Mathematik…

Die Texte auf dem Blog fand ich sehr gut und hifreich, um sich (je nach Bedarf) einen Einblick in oder Überblick über Spieldesign zu verschaffen. Deshalb fand ich das Blog als Informationsvermittlungs- und austauschplattform sehr gut. Es war auch für mich etwas neu und ungewohnt, meine Ideen hier zu posten, aber ich bin auch froh, das mal kennengelernt zu haben.

Es war für mich trotzdem sehr wichtig, dass man sich auch zu realen Treffen verabredet, denn anfangs hatte ich nur grobe und sehr theoretische Überlegungen und es fehlte mir bis zu unserem Skype-Treffen sehr der Austausch mit den anderen Studenten und dir Wey. Ich denke die zwei Termine, an denen du hier warst, waren genug (vielleicht hätte es noch einen dritten geben können) und dann z.B. noch 3 Skype-Treffen, zu denen die Termine aber am besten schon am Anfang festgelegt worden wären.

Trotzdem hat ja zum Schluss alles gut geklappt und ich fand alle Ergebnisse sehr beeindruckend.

Dass keine reale Ausstellung stattfinden soll, finde ich etwas schade, vielleicht ließe sich (womöglich erst im neuen Semester) doch noch eine kleine Ausstellung z.B. in dem Gang und dem Medienbildungsraum selbst realisieren (ähnlich der Postirony-Ausstellung Ende des letzten Semesters).

Das soweit von mir, das Spiel wird auf jeden Fall bis Mitte Februar von mir fertiggestellt und fotografiert.

Danke dass du dich trotz der Entfernung immer gut um uns gekümmert hast. 😉

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Das perfekte Gericht

oder die Zutatenjagd

Hier meine Umwandelung von Malefix oder Barricade 🙂

Wörtlich aus dem lateinischen übersetzt heißt „maleficium“ „schlechte Tat“. Diese sollte man im Laufe dieses Spiels reichlich begehen, um die gewünschten Zutaten vor seinen Gegnern zum richtigen Koch zu bringen.

Barrikaden – Sperrsteine – sind dazu da den anderen Mitspielern den Weg zu versperren.

Da man die gezogenen Einkaufskarten der Gegner nicht sieht, kann man nur erahnen an welchen Zutaten diese auf dem Spielfeld interessiert sind und welchen Weg durch den Zutatendschungel nehmen werden.

 Das Ziel ist, die Zutaten der Einkaufsliste auf dem Spielfeld einzusammeln und eine der drei Spielfiguren ins Ziel (zum richtigen Koch) zu bringen. Erst wenn alle Zutaten eingesammelt sind, darf einer der Spielfiguren zum Koch laufen. Gleichzeitig musst du deine Gegner daran hindern, das Gleiche zu tun.

Dies kann auf 2 Arten geschehen:

  1. Man kann die Spielfiguren seiner Gegner rauswerfen, oder

  2. aber ihnen den Weg so versperren, dass sie nicht einfach in Richtung der erahnten Zutaten und Köche durchmarschieren können. Weiterlesen

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Blockseminar am Freitag, den 13.01.2012 – Planung

Kommentiert bitte, falls Ihr Vorschläge habt, wie wir den Blockseminartermin gestalten.

Meine ersten Vorschläge wären:

  • Alle Spielkonzepte der Projekte einmal ausgiebig probespielen. Das bedeutet, dass wir zu diesem Zeitpunkt erste Prototypen haben müssen – selbst, wenn es nur Papierschnipsel auf größeren Papierschnipseln sind. Danach dann Feedback, was die Spielbarkeit und ästhetische Wirksamkeit angeht.
  • Ggf. Überlegungen, wie die Spiele in der geplanten Ausstellung zu “What’s next?” gerahmt werden können. Sollte man sie einfach so ausstellen? Arrangieren? Persiflierend ein Informationsschildchen dazu entwerfen? Vorspielen? Ein Video dazu erstellen, wie das Spiel gespielt wird? Einen erläuternden Text dazu entwerfen?

 

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