Reales Treffen – Genre ändern

Zum 1. Bild:

Das vorliegende Spiel heißt Stix.

Man wirft von der Tischkante ein Holzstäbchen auf eine runde Weiße Scheibe. Wenn ein Holzstäbchen komplett auf der weißen Scheibe landet darf man sich bis zu 5 Stäbchen nehmen, die die weiße Scheibe nicht berühren (nur wenn schon welche geworfen wurden).  Wenn man die weiße Scheibe schneidet darf man sich 2 Stäbchen nehmen.  Und wenn man daneben wirft keins.

Die Spieler wechseln sich nach jedem Wurf ab.  Ziel des Spiels ist es so viele Holzstäbchen wie möglich zu bekommen.

Wir haben festgestellt, dass dieses Spiel ein Geschicklichkeitsspiel ist, bei dem etwas Glück dazu gehört (wie das Stäbchen landet).

Um daraus ein Glückspiel zu machen muss man sich nur mit dem Rücken zum Tisch stellen und werfen. Jetzt ist es ein Glückspiel mit etwas Geschicklichkeit.

Zum Bild 2:

Wir  haben die Spielkarten von SkipBo (ein Glücksspiel) genommen und mit diesen in ein Handel/Tauschspiel umgewandelt.

Spielanleitung:

1. Jeder Spieler kriegt drei verdeckte Karten, drei aufgedeckte Karten und zusätzlich liegen in der Mitte des Spielfelds jeweils so viele Karten wie Spieler vorhanden sind (2 Spieler = 2 Karten).
2. Ziel ist es die verdeckten Karten zu finden.
3. Der Start wird gewürfelt.
4. Der Spieler der anfangen darf, muss nun abschätzen ob er eine Karte aus der Mitte nimmt/eintauscht gegen eine von seinen oder ob er eine Karte vom Gegner braucht. Dieser muss zum Tausch aber zustimmen.
5. Das Spiel ist zu Ende wenn die eigenen drei aufgedeckten Karten den drei verdeckten Karten entsprechen.

Die Glücksoption ist immer noch vorhanden aber wir haben versucht den Aspekt des Handeln und Tausches mit ein zu bringen. Man kann das Spiel sicher noch weiter ausbauen.

Dieser Beitrag wurde unter Spieldesign, Spielidee veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Response to Reales Treffen – Genre ändern

  1. Wey weytan sagt:

    1. Stix / Flipper:

    …oder es ist ein sehr, sehr schwieriges Geschicklichkeitsspiel geworden, à la das-spielt-der-Kung-Fu-Meister-mit-seinen-Schülern… 😀

    Die Hölzchen sind ja viereckig, oder? Man könnte auch die Seiten unterschiedlich einfärben, die Wurfbedingungen etwas erleichtern und nur bei einer bestimmten Farbe bestimmte Aktionen bzw. Wertungen zulassen; vielleicht auch vier Ziele in den vier Farben erstellen. Oder die Unterseite verschiedener Ziele mit Zahlen von -5 bis +5 beschriften, und erst nach Ende des jeweiligen Wurfs die Scheiben umdrehen, um zu sehen, ob es Plus- oder Minuspunkte gibt…

    Stix ist ja bereits ein gutes Beispiel dafür, wie man mit dem selben Spielmaterial drei unterschiedliche Spiele spielen kann (Rätsel, Strategie und Geschicklichkeit).

    2. SkipBo

    bei SkipBo ist wohl auch ein leichtes strategisches Element mit ‘drin, oder? (ein wenig wie bei ‘Kniffel’; nimmt man die Karte aus der Hand oder von den Ablagestapeln; wann ist es angebracht, den Joker zu spielen, etc…)
    Wäre euer Spiel für das untrainierte Auge noch als SkipBo erkennbar – oder ist es vielleicht bereits ein komplett neues Spiel?
    Wenn man bei ‘Kniffel’ (Bedingung: Mehr als zwei Spieler) z.B. fünf einzelne Würfel aus einem oder mehr Würfen zum späteren oder sofortigen ‘Tauschen’ mit einem Mitspielern notieren kann (der Würfel zählt in diesem Fall für den eigenen Wurf als nicht gewertet), dann ist durch das Ziel “Erreichen möglichst vieler vorgegebener Würfelfiguren” die Kniffelerkennbarkeit noch gut gegeben…

    Ich finde generell, von der Möglichkeit zum Tauschen würden viele Gesellschaftsspiele – zumindest als Option – gewinnen… 😉

Kommentare sind geschlossen.