Reales Treffen – Weihnachtsspiele

Zum ersten Bild:

Als Einstieg haben wir uns Überlegt wie man Weihnachten als Spiel gestalten kann.  Daraus ist eine kleine schnelle Spielidee entstanden, die um das Vorweihnachtliche geht.

Und zwar wer hat den schönsten Weihnachtsbaum. Im Spiel : wer stapelt innerhalb von einer Minute den höchsten Tannenbaum.

Zu Bild 2 und 3:

Es geht auch um Vorweihnachten. Wer findet am schnellsten die besten Geschenke? Wer kommt als erstes zum Geschäft und lässt alle anderen hinter sich:

Der Spieler der anfangen darf wird ausgewürfelt und darf dann entscheiden von welcher Position er startet.  Hat dadurch den Vorteil schon vorab zu planen und den besten Startplatz ab zu stauben.
Es werden immer Karten gezogen (2, 3 oder 4) die die Schritte (Schritte = gleich große Holzstäbchen) der Spielfigur angeben.
In der Mitte liegen zwei verdeckte Karten (ein Jocker = noch mal Ziehen, eine Niete = Aussetzen). Man kann über eine Karte gehen, man muss aber nicht. Sobald eine Karte aufgedeckt wird, weiß man was die andere ist.
Das Ziel des Spieles ist es, den Weihnachtsladen als Erster zu erreichen.

Verbesserungsvorschläge:
– 4 statt 2 Karten (spannender, da schwieriger)
– Man darf nur waagerecht oder senkrecht gehen.

Das Spiel hat Spass gemacht. Es geht ein bisschen vom Wettbewerbsgedanken aus und nicht vom schönen Familienweihnachten. Man kann sogar jemanden komplett den Weg abschneiden und ihn aus dem Spiel werfen.  Aber das Spiel wirft Aspekte und Fragen von Weihnachten auf die in der Realität oftmals im Vordergrund stehen aber oftmals unterschätzt werden.

Wieviel Geld “muss” ich für Geschenke haben? Hab ich soviel Geld? Hab ich soviel Zeit um Geschenke zu kaufen? Hab ich die richtige Wahl getroffen?

Weihnachtsgeschenke besorgen hat auch immer etwas mit Stress zu tun und man hat Angst schlecht da zu stehen, weil das Geschenk nicht das Richtige ist.

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1 Response to Reales Treffen – Weihnachtsspiele

  1. Wey weytan sagt:

    Erstklassige Spiele! (und danke für die Photos!!!)
    Noch schönes Spielmaterial (Echtholz) und ein paar griffige Spieltitel dazu (“Baumbauer” oder “Call of Duty: Vorweihnachten”?) und die Spiele könnten rechtzeitig zu Weihnachten unter’m Christbaum liegen!
    Gab es die Schokolade als Preis für die Gewinner?

    Hehe… erinnert mich an die Abbildungen zu kooperatives und kompetitives Spiel…

    Sind die Außenbahnen leicht im Vorteil, weil einem hier nicht zwei sondern nur ein Gegner die Bahn abschneiden kann? Hm. Dafür haben die Innenbahnen die beiden Karten als kleinen Pluspunkt…

    Karten sind als randomisierendes Element ganz praktisch, allerdings könnte man sie in diesem Fall auch durch einen dreiseitigen Würfel (1-2-2-2-3-3) ersetzen, oder? Man könnte sie allerdings auch als verdeckte Kartenhand bunkern und bei Bedarf beliebig viele ausspielen (pro Runde gibt es nur eine neue Karte), so dass man unverhofft für den Gegner zu einem vernichtenden Sprint ansetzen kann…

    “Fröhöliche Weiheinacht”

    Ich hätte so spontan die Idee eines Ablege-Kartenspiels mit verschiedenen, aufeinander aufbauenden Katastrophen und Enthüllungen. Diese verwandeln bei einer Familienzusammenkunft das Frohe Fest in ein Flammendes Inferno… sagen wir mal: Sechs Familienmitglieder (Vater, Mutter, Tochter, Sohn, Großmutter, Onkel), wobei jedes Mitglied zehn verschiedene Enthüllungen / Katastrophen verschiedener Schwere auslösen (= ausspielen durch einen der Spieler; man spielt nicht die Familienmitglieder, sondern den Geist eines grausamen Weihnachtsfests!) kann:
    Z.B. Stürzt der Vater mit dem Tannenbaum hin, die Mutter lässt den Braten anbrennen (sorry für das Gendering, aber es geht ja auch um Klischees… 😉 ); die Tochter erklärt sie ist schwanger; der Sohn nimmt Drogen; der Onkel enthüllt, dass er polizeilich wegen Steuerhinterziehung gesucht wird; die Großmutter, dass der Vater adoptiert wurde; etc…)
    Die Katastrophen bauen aufeinander auf (Art der Katastrophe / Schwere der Katastrophe, Familienmitglied involviert), so dass nur bestimmte Katastrophen orchestriert auf andere folgen können. Wer zuerst die absolute Katastrophestufe (Haus brennt ab, Onkel liefert sich Feuergefecht mit der Polizei, erste Tote etc.) ablegen kann, gewinnt…
    Noch eine Idee: zu den Katastrophen gibt es noch de-eskalierende Karten; eventuell spielen auch zwei Fraktionen der Spieler gegeneinander: Der Geist einer harmonischen vs. der einer katastrophalen Weihnacht…

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