Spielefestival

Wir hatten ja des öfteren mal über Pervasive Games gesprochen und nun bietet sich mal eine Gelegenheit diese auch zu spielen.

In Berlin findet Mitte Juni Spielefestival statt. Das ganze nennt You Are Go! und wird von einer Gruppe namens Invisible Playground organisiert . Ich bin mir allerdings nicht sicher wie “pervasive” dieses Event ist, aber es hört sich durchaus interessant an. Die Idee zu einem Festival orientiert sich offenbar an ähnlichen Festivals, welche in New York und London stattfinden oder stattfanden.

Invisible Playground haben schon vorher Spiele im öffentlichen Raum realisiert. Besonders lustig fand ich Surveillance-Roulette, eine Art U-Bahn Bingo, bei dem es darum geht auf das Fahrziel spontan ausgewählter Bahnreisender zu wetten. Desweiteren können Sonderpunkte durch setzen auf Felder wie Küssen oder Dritter Wagon gewonnen werden . Mir ist aber nicht klar geworden ,ob die auch einen Geldeinsatz oder vergleichbares hatten.

Ich bin zur Zeit des Festivals zufällig in Berlin und werde versuchen an mindestens einem Spiel teilzunehmen . Wenn es klappt werde ich auf jeden Fall hier einen kleinen “Erfahrungsbericht “posten . Ich bin mal gespannt wie hoch der Grad der “pervasiveness” ist.

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1 Antwort zu Spielefestival

  1. Wey weytan sagt:

    Vielen Dank für den Hinweis mit Berlin!
    Wie weit das Event pervasive ist, ist sicherlich eine Definitionsfrage, ich bin sehr gespannt, was du aus Berlin an Beobachtungen (und Spielerfahrungen) mitbringen wirst!
    Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es dort großmasstäblich pervasive Elemente gibt. Es ist einfach der Geist der Zeit, das heiße Thema politischer Diskussion – Killerspiele sind leider die einzigen ‘pervasiven’ Spiele, die massenmedial gerne aufgegriffen werden – und als neuere Variation der Performance ein zunehmend beliebter künstlerischer Ansatz.
    Dafür spricht bereits der Name des “invisble playgrounds” – ein Spielplatz ohne klar definierte Begrenzungen oder Verortung.

    Wir haben zudem bei Spielen eine ähnliche Entwicklung wie bei den digital-vernetzten Medien, die auch zunehmend “aus dem Bildschirm heraus” langen: z.B. Computational ubiquity, Augmented Reality, Location Based Services. Meine These: Um Pervasivität kommt heute keine Veranstaltung herum, die sich mit Medien beschäftigt.

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